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Kirchengemeinde St. Jacobi Bleckede

Taufe

Quelle: Anna Cordes
In der Taufe spricht Gott uns Menschen ganz spürbar seine Liebe zu und macht uns zu „Kindern Gottes“. Das wird besonders in der Kindertaufe deutlich. Es gibt aber auch Erwachsene, die als Christen leben wollen und sich taufen lassen.

Taufen können im Hauptgottesdienst am Sonntagmorgen oder in besonderen Taufgottesdiensten gefeiert werden. Diese stehen dann besonders im Zeichen der Taufe und der Tauferinnerung. Wir bemühen uns, dieses Fest für alle, die dabei sind, zu einem schönen Erlebnis zu machen.

Vor der Taufe sollten sich Eltern rechtzeitig mit dem Pastor in Verbindung setzen, denn nicht immer kann am Wunschtermin eine Taufe eingeplant werden.

Zum Taufgespräch, das rechtzeitig vor der Taufe stattfindet, besucht Sie unser Pastor in der Regel zu Hause. Vielleicht haben Sie zu diesem Termin schon einen Taufspruch ausgesucht und sich Liedwünsche überlegt. Auf jeden Fall sollten Sie eine Geburtsurkunde (für religiöse Zwecke) bereit halten und die sogenannten Patenscheine, falls Ihre Paten nicht aus der Kirchengemeinde Bleckede kommen.

Pate kann jeder getaufte und konfirmierte Christ werden, der Mitglied der evangelischen Kirche ist. Auch Angehörige anderer Konfessionen können Paten sein, Einzelheiten werden im Taufgespräch geklärt. Wer keiner Kirche angehört, kann nicht Pate werden.

Täuflingen überreichen wir bei der Taufe eine Taufkerze, die Eltern, Paten oder Geschwister gern selbst gestalten können. Auch dies wird im Taufgespräch geklärt.

Quelle: Cordes

Fragen und Antworten zur Taufe

Was spricht für eine Kindertaufe?

Die Taufe soll als ein Geschenk Gottes verstanden werden. Gott spricht den kleinen Kindern seine Liebe zu, unabhängig davon, wie sie sich verhalten. Eltern und Paten haben die Aufgabe, stellvertretend für die Kinder den Glauben zu bezeugen und den Kindern von ihrem Glauben, aber auch von ihren Zweifeln zu erzählen.

Was bedeutet die Taufe?

Die Taufe ist in erster Linie die Zusage der Liebe und des Segens Gottes. Mit dem Akt der Taufe wird der Täufling auch in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen aufgenommen.

In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?

Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht.

Was ist eine Nottaufe?

Wenn ein Kind bei der Geburt sehr krank ist und zu sterben droht, wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen. Alles, was dazu nötig ist, steht im Evangelischen Gesangbuch, z.B. in der Ausgabe Niedersachsen/Bremen unter der Nummer 791.

Kann mein Kind konfirmiert werden, ohne getauft zu sein?

Nein. Um konfirmiert zu werden, muss Ihr Kind getauft sein. Das geschieht meist kurz vor der Konfirmation.

Kann mein Kind zum Konfirmandenunterricht gehen, ohne getauft zu sein?

Ja. Ihr Kind nimmt an der Konfirmandenstunde teil und wird meist kurz vor der Konfirmation getauft.

Muss ich mich erneut taufen lassen, wenn ich die Konfession wechsle oder wieder eintrete?

In Deutschland erkennen die meisten christlichen Kirchen die Taufe gegenseitig an. Diese Kirchen haben sich in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen. Die Taufe ist einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession oder beim Wiedereintritt nicht wiederholt.

Wer sorgt für den Schmuck der Kirche?

Unsere Kirche ist ohnehin mit Blumen geschmückt. Wenn Sie besonderen Schmuck wünschen, sprechen Sie uns an. In den meisten Fällen ist dies möglich.

Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?

Während des Gottesdienstes soll nicht fotografiert werden. Nach dem Gottesdienst stehen Ihnen unsere Pastoren gern noch für Bilder am Altar und am Taufstein zur Verfügung.

Wie soll der Täufling während der Taufe gekleidet sein?

So bequem und dabei so festlich wie möglich. In vielen Familien gibt es Taufkleider, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Das ist eine schöne Tradition.